CDU Singen stellt sich neu auf und will vor Ort noch sichtbarer werden
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Singen im Clubheim des FC Singen hat der Stadtverband eine positive Zwischenbilanz zur eigenen Neuaufstellung gezogen. Im Mittelpunkt stand dabei die bewusste Entscheidung, politische Arbeit und Verbandsarbeit künftig stärker aufzuteilen und mit einer klaren Doppelstruktur zu führen: Franz Hirschle als Fraktionsvorsitzender für die politische Arbeit und Daniel Petzold als Stadtverbandsvorsitzender für den organisatorischen und inhaltlichen Aufbau des Stadtverbandes.
Daniel Petzold machte in seinem Bericht deutlich, dass er im Stadtverband bewusst neue Wege gehen wollte. Ziel sei es, den Verband neu aufzustellen und andere, zeitgemäße Strukturen zu schaffen. Dieser Prozess sei gemeinsam mit dem Vorstand auf einem guten Weg, aber noch nicht abgeschlossen.
„Wir wollten bewusst etwas anders machen als in der Vergangenheit. Es geht darum, neue Strukturen hineinzubringen und den Stadtverband so aufzustellen, dass er zukunftsfähig ist. Wir sind gemeinsam mit dem Vorstand auf dem richtigen Weg, aber wir sind noch nicht fertig“, betonte Petzold.
Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung war der Rückblick auf den vergangenen Wahlkampf. Dieser habe für viele Beteiligte viel Zeit, Energie und Herzblut gekostet. Umso erfreulicher sei es gewesen, dass der Wahlkreis ein sehr gutes Ergebnis erzielen konnte und mit Christoph Stetter das Direktmandat für die CDU erlangte. Petzold unterstrich dabei, dass politische Arbeit und Verbandsentwicklung nicht am Reißbrett perfekt geplant werden könnten: „Es ist besser, Dinge anzustoßen, ins Rollen zu bringen und dann nachzusteuern, als von Anfang an auf Perfektion zu warten.“
Inhaltlich sieht die CDU Singen derzeit vor allem bei den Themen Innere Sicherheit und Sicherheitsgefühl in der Stadt großen politischen Handlungsbedarf. Diese Fragen bewegten viele Bürgerinnen und Bürger unmittelbar und würden den Stadtverband auch in den kommenden Monaten besonders beschäftigen.
Auch erste Veranstaltungen des neu aufgestellten Vorstandes wurden positiv hervorgehoben. Sowohl die Weihnachtsfeier im neuen Rahmen in der neuen Kreisgeschäftsstelle als auch das Fastenessen mit Staatssekretärin Kurtz seien sehr gelungen gewesen und hätten gezeigt, dass die CDU Singen mit erprobten, aber auch mit neuen Formaten auf einem guten Weg sei.
Für die kommenden Monate formulierte der Stadtverband zudem einen klaren Anspruch: Die CDU müsse sichtbarer werden – nicht nur inhaltlich, sondern auch ganz konkret vor Ort. Präsenz in der Stadt, Gesprächsangebote und direkte Ansprechbarkeit seien entscheidend, um Vertrauen zu stärken und politische Themen greifbar zu machen.
In der anschließenden Diskussionsrunde brachte ein Stadtrat die besondere Bedeutung der kommunalen Ebene auf den Punkt: „Kommunalpolitik ist die Politik, bei der man direkt sieht, was entschieden wurde.“ Gerade jungen Menschen solle dieses Verständnis künftig noch stärker vermittelt werden, um Interesse und Engagement für die Kommunalpolitik zu fördern. Die CDU Singen sieht sich dabei in einer Vorreiterrolle – unter anderem mit der jüngsten Stadträtin im Singener Gemeinderat.
Mit ihrer Neuaufstellung, inhaltlicher Klarheit und größerer Präsenz vor Ort will die CDU Singen ihren Kurs in den kommenden Monaten konsequent fortsetzen.
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